Die Dresdner SPD-Frauen laden anlässlich des Internationalen Frauentages am Montag, den 8. März 2010, 16 Uhr, zur traditionellen Gedenkveranstaltung vor der Trümmerfrau auf den Rathausplatz ein. Ein Blumengebinde wird am Denkmal niedergelegt. Es spricht Dr. Eva-Maria Stange, MdL.
Dorothée Marth, Vorsitzende der Arbeitsgemeinschaft Sozialdemokratischer Frauen Dresden: „Neben der Ehrung der Trümmerfrauen mit Blumen am Denkmal wollen wir an diesem Tag daran erinnern, was Frauen heute leisten und leisten wollen.“
Die Dresdner SPD-Frauen nehmen nicht hin, dass nahezu jede zweite allein erziehende Mutter in Deutschland von Hartz IV leben muss. Wenn diese Mütter Arbeit finden, dann ist sie in der Regel schlecht bezahlt. Das aktuelle Urteil des höchsten Gerichts zu den Hartz-IV-Sätzen verdeutlicht: Eine Absenkung der Grundsicherung verletzt die Menschenwürde und bietet keine Hoffnung auf gesellschaftliche Teilhabe. „Deshalb brauchen wir dringend Mindestlöhne, damit alle Menschen, die Vollzeit arbeiten, mit ihrem Einkommen oberhalb der Grundsicherung liegen“, betont die Dresdner ASF-Vorsitzende.
Der Internationale Frauentag, dessen Einführung vor 100 Jahren beschlossen wurde und der auf die Initiative der deutschen Sozialdemokratin Clara Zetkin zurückgeht, ist ein guter Tag, unseren Forderungen Nachdruck zu verleihen.
Sie sind zum Fototermin, 16 Uhr, und zum Berichten herzlich eingeladen!
Rückfragen zur Veranstaltung: Dorothée Marth, 0163-2319049.