Wer wir sind

Foto: Die Frauen des Dresdner SPD-Unterbezirksparteitages im März 2012

 

„Die Hälfte von (Haus)-Arbeit, Geld und Macht“

Das ist das erklärte langfristige Gesamtziel der ASF. Auf dem Rathausturm trafen sich Anfang September 2008 die SPD-Frauen Dresdens und gründeten die Dresdner ASF. Dem damals achtköpfigen Vorstand gehörten bereits die heutigen Vorstandsmitglieder Dorothée Marth und Dana Frohwieser an. Am 26. November 2012 wurde der aktuelle Vorstand, dem außerdem die beiden Beisitzerinnen Susanne Seifert und Janett Schmiedgen angehören, gewählt.

Die Strategie ihrer Arbeit ist, nicht nur im eigenen Saft zu schmoren, sondern sich mit Vereinen und Initiativen zu treffen, um mit den Frauen aktiv ins Gespräch zu kommen und somit Problemfelder aufzugreifen, die die Dresdner Frauen beschäftigen. So konnte die ASF in der Vergangenheit u.a. bereits eng mit dem Frauenzentrum "sowieso" kooperieren und den Verein im Jahr 2010 mit zahlreichen anderen SpenderInnen unterstützen, das von ihm genutzte Haus zu kaufen. Auch mit dem FrauenBildungsHaus Dresden e.V. verbindet uns eine Kooperation, so dass dort auch schon einige Treffen und Veranstaltungen stattfinden konnten.

Natürlich setzt sich die ASF Dresden auch innerhalb der SPD für ein gleichberechtigtes Miteinander und eine gerechte Verteilung von Arbeit und Macht ein. Von den 800 Dresdner SPD-Mitgliedern sind knapp 180 (22%) Frauen. Hier gilt es noch viel aufzuholen und unsere Partei noch mehr für Frauen attraktiv zu machen. Das hier noch einiges zu tun ist, zeigt allein ein Blick in die 9-köpfige Stadtratsfraktion, in der es nur eine Frau gibt. Unter den 10 Ortsvereinsvorsitzenden in Dresden sind (nur) zwei Frauen.

Deshalb setzen wir uns dafür ein, dass Frauen innerhalb wie außerhalb der SPD stärker sichtbar werden.

Ein ganz zentrales Thema ist dabei natürlich, wie politische Arbeit organisiert und strukturiert werden muss, damit Frauen insbesondere dann wenn sie Erziehungsverantwortung für Kinder tragen - und dies ist bis heute in erster Linie Aufgabe der Frauen - mitwirken können. Für die Vereinbarkeit von Beruf, Familie und politischer Arbeit müssen noch eine ganze Menge Sensibilität und kreative Ideen geschaffen werden.

 

Veranstaltungen

Daneben organisiert die ASF regelmäßig Veranstaltungen, wie im Oktober 2008 eine Lesung mit Martina Rellin, die ihr Buch „Die Wahrheit über meine Ehe“ vorstellte oder eine Regine-Hildebrandt-Lesung im Frauenbildungszentrum unter dem Titel „Der tiefere Sinn des Lebens liegt im Miteinander" im Dezember 2008. Das Wahljahr 2009 begann mit einer Veranstaltung zum 90. Jahrestag der ersten Wahl, bei welcher Frauen in Deutschland zur Wahl antreten und selbst wählen durften. Der Sommer 2010 stand ganz im Zeichen der Solidarität mit dem Frauenzentrum "sowieso", für das die ASF-Frauen Geld mit Hilfe von Trödelständen sammelten. 2011 im Jahr des 100. Internationalen Frauentages gab es eine Reihe von Jubiläumsveranstaltungen, u.a. einen Stadtrundgang auf den Spuren der Geschichte des internationalen Frauentags in Dresden. Die kostenlose historische Stadtführung berichtete von den ersten Parlamentarierinnen im Sächsischen Landtag und verschwieg auch nicht die spätere Geschichte von 40 Jahren offizieller Gleichberechtigungspolitik der SED-Regierung und fand einen Abschluss im unabhängigen Frauenengagement in der wilden Wendezeit. Das Jahr 2012 startete mit einem gemeinsamen Besuch der Lesung von Alice Schwarzer aus ihrer Biographie "Lebenslauf" und fand einen folgerichtigen Abschluss mit der Verlegung eines von der ASF gespendeten Stolpersteins für Julie Salinger, einer der ersten Parlamentarierinnen im Sächsischen Landtag.

 

Termine und Treffen

Zu den Treffen der ASF Dresden sind alle Interessentinnen herzlich eingeladen. Ort und Zeit werden auf der Homepage bekanntgegeben oder können unter asf@spd-dresden.de erfragt werden.

 

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